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Nachhaltiges Handeln im schnurstracks Kletterpark

Buchen KeimlingNachhaltigkeit in unseren schnurstracks Kletterparks?

Als ich für diesen Blog recherchiert habe, war ich auf verschiedenen Seiten der Pharma- und Chemieindustrie und habe mir verschiedene Seiten von Kreuzfahrtschiffen sowie der Lebensmittel- und Autoindustrie angeschaut. 

Wenn ich mir all diese Konzepte und hochprofessionellen Videos anschaue, könnte ich zu dem Schluss kommen, dass wir dank dieser Firmen alle Probleme dieser Welt mit dem Verbrauch unserer Ressourcen lösen können. 

Was bedeutet eigentlich „nachhaltig“? 

Nachhaltigkeit bezieht sich auf die Fähigkeit, natürliche Ressourcen und ökologische Systeme langfristig zu erhalten und zu schützen, um zukünftige Bedürfnisse zu erfüllen, ohne die Bedürfnisse der gegenwärtigen und zukünftigen Generation zu beeinträchtigen. Es geht dabei um einen ausgewogenen Umgang mit den Ressourcen, der die wirtschaftliche Entwicklung, soziale Gerechtigkeit und Umweltbelange in Einklang bringt. Nachhaltigkeit zielt darauf ab, das Wohlergehen der Gesellschaft und der Umwelt in einer Weise zu sichern, die langfristig tragfähig ist und dabei ökologische Grenzen und soziale Verantwortung berücksichtigt. 

Wie sieht es also wirklich aus mit unserer Nachhaltigkeit? Beim Umwelt Bundesamt ist zu lesen, dass der Erdüberlastungstag für Deutschland bereits im Mai erreicht ist. Wir brauchen zur Zeit also 3 Erden, um unsere Bedürfnisse in Deutschland zu befriedigen. Der deutsche Erdüberlastungstag macht deutlich, dass Deutschland weit davon entfernt ist, als ökologisches Vorbild für andere Staaten zu gelten. Vielmehr muss gerade Deutschland sowohl Umfang als auch Tempo beim Umwelt- und ⁠Klimaschutz⁠ erhöhen. 

Ab diesem Zeitpunkt leben die Deutschen demnach auf Kosten anderer Länder bzw. auf Kosten zukünftiger Generationen. Auf die globale Bevölkerung hochgerechnet, bräuchte der deutsche Lebensstil die Landfläche von über drei Erden. Das heißt, dass wir in Deutschland die Natur dreimal so schnell nutzen, wie sich Ökosysteme regenerieren können – mit vielfältigen Folgen für die Umwelt, wie unter anderem ⁠Klimawandel⁠, Artensterben oder schrumpfende Wälder. 

Für uns, die wir in Deutschland leben, ist es also klar, dass unser Handel nicht nachhaltig ist. 

Können unsere Kletterparks nachhaltig sein? Um es klar zu sagen: Nein! 

Ich könnte jetzt eigentlich aufhören zu schreiben und mir überlegen unsere Kletterparks zu schließen. Doch ist das der richtige Weg? Was ist mit unseren Mitarbeitern? Auch da haben wir eine Verantwortung. Und dies ist auch unsere Chance! 

Seit mittlerweile 14 Jahren betreiben wir 2 Kletterparks an unserer Eventlocation Waldperle in Aumühle bei Hamburg und der Seeoase in Rietberg (OWL). An diesen wunderschönen Orten in der Natur wurde uns bewusst, dass diese Orte sowie viele weitere Orte, in ihrer Schönheit erhalten werden müssen.

Dies ist für uns eine gesellschaftliche Verantwortung, die wir nur gemeinsam mit unseren Mitarbeitern gehen können.  

Corporate Social Responsibility (CSR) oder unternehmerische Gesellschaftsverantwortung ist für uns eine Vision und ein Weg, den wir beschreiten möchten. Im Bewusstsein, dass dies ein weiter Weg ist, möchten wir die ersten Schritte gemeinsam mit unseren Mitarbeiter*innen, unseren Gästen, unseren Lieferanten und allen anderen Geschäftspartner*innen gehen.

Uns ist es wichtig, dass all unser unternehmerisches Handeln zum Wohle aller geschieht. Erfolg bedeutet für uns nicht, dass andere Menschen oder die Natur Nachteile erleiden.

Offenheit und Ehrlichkeit sind deshalb Grundlagen unseres Handelns, um Ideen und Anregungen unserer Partner, aber auch deren Kritik, annehmen und umsetzen zu können. Umgekehrt möchten wir auch unseren Partnern Anregungen geben, in entsprechender Weise zu handeln, soweit es in ihnen möglich ist.

Was also können wir konkret tun, wenn unser Handeln nicht nachhaltig ist? Wir können die Auswirkungen und die Schäden minimieren.

Schon vor 14 Jahren fingen wir mit kleinen Dingen an, uns selbst in all unseren Aktivitäten zu überprüfen und hinterfragen.

Unsere Getränke gibt es in Glasflaschen von lokalen Lieferanten und in Deutschland – möglichst regional – produziert. Fritz KolaLütauer Säfte und unsere Biere von Überquell (Hamburg) und Hohenfelder Brauerei (Rietberg). Unser Kaffee kommt von der kleinen EOS Kaffeerösterei aus Rietberg.

Plastikbecher gab es bei uns nie. Unseren Kaffee gibt es nur aus Tassen. Strohhalme waren bei uns schon immer aus Stroh und nicht aus Plastik. Ich erinnere mich an einen kleinen Jungen der freudig seiner Mutter zu rief: „Schau mal Mami, die haben Strohalme aus echtem Holz!“ Und unseren Strom beziehen wir von Lichtblick.

Bei all unseren Entscheidungen hinterfragen wir: Ist das jetzt notwendig? Woher bekommen wir das Produkt? Ist das Produkt nachhaltig produziert?

Neben diesen Maßnahmen setzt teammevent.de auch auf die Sensibilisierung der Teilnehmer*innen. Die Veranstaltungen sollen dazu beitragen, das Bewusstsein für Umweltfragen zu stärken und die Teilnehmer*innen dazu zu ermutigen, auch im Alltag nachhaltig zu handeln. So können beispielsweise bei den Events auch Teamaktivitäten durchgeführt werden, die sich mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen beschäftigen.

In der Nähe von Frankfurt arbeiten wir schon seit langer Zeit mit dem Bold Campus in Königstein zusammen. Gemeinsam mit dem Hotel entwickelten wir ein Konzept, in dem es darum ging zu erkennen, wie existenziell wichtig für viele Menschen der nachhaltige Umgang mit dem Thema Wasser ist. An verschieden Stationen zum Thema Wasser erspielten die Teilnehmer Punkte, die später in Euro umgerechnet wurden. Das so erspielte Geld ging an die Neven Subotic Stiftung, mit deren Hilfe Brunnen in Afrika gebaut werden.

Zusammenfassend noch zurück zu der Frage:

Ist schnurstracks Kletterparks nachhaltig? – Nein!

Ist sich schnurstracks Kletterparks seiner Verantwortung bewusst? – Ja.

In engem Austausch mit unseren Mitarbeiter*innen, unseren Kunden und unseren Lieferanten möchten wir auch in Zukunft in kleinen Schritten stetig so handeln, dass wir unsere Umwelt möglichst wenig belasten.

Für neue Anregungen sind wir immer offen!

Verfasser: Albrecht Stroop

 

 

26.04.2023 11:23